• Inszenierung Aus dem Nichts, Foto: Steffen Rasche
  • Inszenierung Die Dreigroschenoper, Foto: Steffen Rasche
  • Theater neue Bühne, Foto: Steffen Rasche
  • Inszenierung Hase, Hase, Foto: Steffen Rasche
  • Inszenierung Kabale und Liebe, Foto: Steffen Rasche
  • Inszenierung Was das Nashorn sah..., Foto: Steffen Rasche
  • Inszenierung 6 Tanzstunden..., Foto: Steffen Rasche
  • Spektakel, Foto: Steffen Rasche
  • Spektakel, Foto: Steffen Rasche
extra Bild

Optimistisch ins Jahr 2021

Neue Bühne und der Förderverein informieren

 

Liebe Mitglieder des Fördervereins und Freundinnen und Freunde der neuen Bühne,

Corona hat auch bis auf Weiteres die neue Bühne und den Förderverein im Griff. Uns allen fehlen die Vorstellungen im Theater. Doch wir sind der Überzeugung, dass es bald wieder Vorstellungen geben kann.


Was geschieht derweil im Theater?


Auch wenn noch nicht genau geplant werden kann, stehen einige Höhepunkte an:

 

  • Die neue Bühne feiert in diesem Jahr im Oktober ihren 75. Geburtstag. Die Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten sind im Gange.
  • Auch an den Feierlichkeiten zu 50 Jahre Senftenberger See 2023 wird sich die neue Bühne entsprechend einbringen. Zurzeit laufen Abstimmungen mit dem Veranstalter.
  • Sicher ist, dass es auch im Amphitheater Vorstellungen der neuen Bühne geben wird. Hier kann unter Corona-konformen Bedingungen gespielt werden.
  • Die neue Spielzeit (wann sie auch beginnen mag) wird mit Stücken in Angriff genommen, die während der Corona-Zeit produziert wurden, aber noch nicht gezeigt werden konnten.

 

Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich bei allen Mitglieder*innen, die uns und die neue Bühne nicht vergessen haben.

Wir werden Sie weiterhin über Neuigkeiten und Aktivitäten der neuen Bühne in formieren.

Bleiben Sie uns weiter treu.


Reiner Rademann

Vorsitzender des Fördervereins

Der Intendant informiert

 

Liebe Mitglieder*innen des Fördervereins, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Unterstützer*innen der neuen Bühne,

 

Intendant Manuel Soubeyrand

Herr Rademann bat mich, Ihnen - da es bald März ist und eigentlich der Zeitraum für die alljährliche Mitglieder*innen-Versammlung näher rückt - wenigstens auf diesem Weg einige Nachrichten über unser/Ihr Theater zukommen zu lassen. Über die Zeiten will ich gar nicht viel schreiben, die erleben und leben wir ja alle gemeinsam. Ich hoffe aber, dass Sie alle zumindest von übergroßen Belastungen bislang (und in Zukunft!) verschont geblieben sind. Wir hier am Theater Gott sei Dank. Nur sehr wenige Mitarbeiter*innen wurden vom Virus infiziert und bei allen waren die Verläufe mild bis mittelheftig, aber nie bedrohlich. So sind wir bislang, was die Gesundheit anbelangt, ganz gut durch diese irren und wirren Zeiten gekommen. Aber die Arbeit, das Spielen, die Vorstellungen: das fehlt und das Fehlen macht mürbe und müde. Nach dem hoffnungsfrohen Beginn im August meinten wir uns alle auf einem guten Weg aus der Pandemie. Wie sicher viele von uns habe auch ich gehofft, dass ein neuer Kelch an uns vorbeigehen würde. Aber es kam schlimmer als im Frühjahr. Es wurde bedrohlicher, auch hier in unserer Stadt, in unserer Region. Nun steht das gesellschaftliche Leben seit November still. Und wir warten, warten auf Öffnung, warten auf die Möglichkeit, Sie wieder bei uns begrüßen zu können. Im November bis Mitte Dezember haben wir noch drei Produktionen geprobt und fertig gestellt. Es waren drei Inszenierungen für die Kinder und Familien, geschaffen für die Weihnachtszeit, für den besinnlichen Monat Dezember. Leider konnten wir diese Ihnen und den Schülerinnen und Schülern dann nicht mehr zeigen. Aber die WICHTELWEIHNACHT, die werden Sie mit Ihren Kindern im nächsten Dezember noch sehen können. Auch ROSA BOCKT, so hoffen wir es, vielleicht sogar im April und/oder im Wonnemonat Mai. Im Dezember und Januar sind auch die Mitarbeiter*innen der neuen Bühne die Kurzarbeit gegangen. Alle Inszenierungen, die wir bis dahin planten, haben wir um 6-8 Wochen verschoben. Es macht einfach keinen Sinn zu produzieren und zu produzieren und es nicht zeigen zu können. Es ist ja so, wir proben mit einem konkreten Ziel - und das heißt: „Premiere“ und danach möglichst viele Vorstellungen. Daher sind unsere Proben kein Selbstzweck, sondern zielorientiert. Spielen, Zeigen! Und das ist für uns alle seit nun bald einem Jahr so belastend. Die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit ist zurzeit so in Frage gestellt. Das ist schwer auszuhalten. Wir wollen aber nicht zu viel klagen. Noch haben wir auch den Luxus, dass uns die Gesellschaft zumindest wirtschaftlich und sozial zur Seite steht. Daher nutzen wir eben die Möglichkeit der Kurzarbeit. Nun proben wir wieder seit dem 8. Februar und hoffen auf den Start zu Ostern in den April, in den Frühling. Aber es gibt in diesen Zeiten der mehrheitlich schlechten Nachrichten auch eine wirklich gute: Seit mehr als zehn Jahren versucht die Leitung der neuen Bühne Gelder zu generieren, damit unser Werkstattgebäude saniert und erweitert werden kann. Dieses Gebäude stammt noch aus den frühen fünfziger Jahren und wurde nie wirklich saniert, noch weniger gar erweitert. Längst stimmen die ergonomischen, umweltfaktischen und arbeitsorganisatorischen Kennziffern mit den gegenwärtigen Anforderungen nicht überein. Also, vor etwa fünf Jahren, gingen wir in die engere Finanz- und Sachplanung. Konzepte wurden erdacht, verschiedene Standorte wurden überlegt, geprüft, wieder verworfen. Und wir planten, unterstützt von unseren Trägern (Landkreis OSL und Stadt Senftenberg) immer weiter. Unsere Planung war im Herbst fertig und abgesichert durch ein Architekturbüro. Als dann, kurze Zeit später, die Strukturentwicklung der Lausitz auf den Weg gebracht wurde und Anträge gestellt wurden. Da waren wir mit unserem Projekt ganz vorn. Ja, wir werden sie realisieren können, die Erweiterung und Sanierung unserer Werkstätten. Ein Projekt, welches, davon gehen wir jetzt aus, bereits im Spätfrühling beginnen wird. Ein Projekt, in welches viel Geld hineingesteckt wird und das bedeutet ganz klar, auch unser Theater, unsere und Ihre neue Bühne bekommt in diesen schwierigen Zeiten eine starke, deutliche und hoffnungsfrohe Perspektive. Das macht uns Mut und Ihnen sicher auch Freude. Und so sehe ich dann doch einer guten Zukunft entgegen.

 

Es grüßt Sie

 

Ihr Manuel Soubeyrand

Intendant